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Implantate 2017-07-06T14:50:31+00:00

Implantate

Eine gute Funktion des Gebisses und schöne Zähne wünschen wir uns alle. Schließlich sind Essen, Sprechen und ein unbeschwertes Lachen Lebensqualität.

Herzhaft in einen Apfel zu beißen, mit „festen Zähnen“ vor einem Publikum zu sprechen, sich mit besonders schönen Zähnen jung und vital zu fühlen, dies sind einige der Wünsche unserer Patienten. Individuell und verschieden wie wir Menschen sind auch die Gründe für eine Implantatbehandlung. Implantate können natürliche Zahnwurzeln ersetzen. Unsere Aufgabe ist es, auf Ihre Bedürfnisse einzugehen und Sie zunächst ausführlich zu beraten. Wir haben volles Verständnis für diese Bedürfnisse, denn wir teilen sie mit unseren Patienten.

Sicherheit und Vorteile

Zahnimplantate werden nun schon seit 30 Jahren eingesetzt. Dabei sind unzählige Studien entstanden, die die Sicherheit und den Erfolg dieser Behandlungsmethode unter Beweis stellen. Wissenschaftliche Studien zeigen, dass 90 % der im Unterkiefer eingesetzten Implantate nach 10 Jahren noch funktionstüchtig sind. Im Oberkiefer liegt die Erfolgsrate nach 10 Jahren bei 85 %. Laufende Studien zeigen sogar höhere Erfolgsraten, vor allem dann, wenn Implantate durch spezialisierte Chirurgen eingesetzt werden. Frau Dr. Fabienne Oberhansl, M.Sc. besitzt die langjährige Erfahrung vieler hundert erfolgreich inserierter Implantate und fachliche Expertise für Implantationen jeder Schwierigkeitsstufe.

Wenn Implantate einmal eingeheilt sind, ist das Risiko eines Implantatverlustes bei guter Pflege sehr gering.
Optimale Mundhygiene und regelmäßige Untersuchungen in Ihrer Praxis spielen eine wesentliche Rolle für die Haltbarkeit ihres Implantates. Wird die Pflege vernachlässigt, kann es ähnlich der Situation bei natürlichen Zähnen zur Entzündung am Zahnfleisch kommen, die sich auf den Verbund zwischen Kieferknochen und Implantat auswirken kann. Dies kann – unbehandelt – zum Implantatverlust führen.

Daher entscheiden sich von Jahr zu Jahr immer mehr Menschen für neue Zähne auf Implantaten.
Die Behandlung mit Implantaten gehört zum Alltag in unserer Praxis und bietet viele Vorteile:

  • Das Beschleifen der Nachbarzähne einer Zahnlücke ist nicht mehr nötig.
  • Häufig kann durch Implantate auf einen herausnehmbaren Zahnersatz verzichtet werden, da die vorhandenen Restzähne mit Zahnimplantaten kombiniert werden können.
  • Prothesen die auf Implantaten verankert werden, zeigen einen hervorragenden Sprech- und Kaukomfort mit einer ästhetischen Erscheinung.
  • Der Abbau von Kieferknochen durch Nichtbelastung dieser Kieferabschnitte wird vorgebeugt.

Was sind Implantate?

Implantate sind künstliche Zahnwurzeln. Bestehend zumeist aus Titan, mit einer Oberfläche, die in besonderem Maße dazu geeignet ist, sich mit dem Knochen zu verbinden. Implantate werden in den Kieferknochen eingebracht und dienen dem sicheren Halt von Kronen und Brücken oder herausnehmbaren Prothesen. Nach der Einheilphase werden Implantate im Knochen sehr fest und sind sehr stark belastbar.

Wann können Implantate eingesetzt werden?

Implantate können nahezu in jedem Lebensabschnitt eingesetzt werden und dienen der Befestigung von Kronen, Brücken oder Prothesen. Damit eignen sie sich sowohl zum Ersetzten eines einzelnen Zahnes, als auch zum Versorgen eines zahnlosen Kiefers.
Sehr seltene Knochenstoffwechselerkrankungen und eine kürzlich durchgeführte Bestrahlung des Kiefers, z.B. im Rahmen einer Krebserkrankung, sind Gründe von einer Implantation abzusehen.
Ungünstige Knochensituationen können mithilfe natürlicher Geweberegenration verbessert werden.

Was ist ein Sofortimplantat?

Als Sofortimplantation bezeichnet man das Verfahren, bei dem unmittelbar nach Zahnentfernung ein Implantat in die Alveole (Zahnfach) des entfernten Zahnes eingebracht wird.

Diese Technik steht im Gegensatz zum klassischen Implantationszeitpunkt (zwei bis vier Monate nach Zahnentfernung).

Sehr häufig wird zeitgleich der dünne Spalt zwischen Implantat und Alveole mit Eigenknochen aufgefüllt.

Sofortimplantation bringt einige Vorteile für den Patienten:

  • schnellere Versorgung des Implantates,
  • Vermeidung von Knochenabbau infolge Nichtbelastung nach Zahnentfernung.

Die Sofortimplantation kann relativ selten vorgenommen werden, da eine entzündungsfreie und intakte Alveole die Voraussetzung ist.
Dieser Fall tritt häufig ein wenn Frontzähne, z.B. durch einen Sportunfall bedingt brechen und entfernt werden müssen.

Wie sieht die Therapieplanung aus?

Vor einer Implantation werden Sie gründlich untersucht: Zähne, Zahnhalteapparat, Kiefer und die Funktion ihres Gebisses werden genau überprüft. In bestimmten Situationen ist zur sicheren Diagnosestellung eine dreidimensionale Röntgenuntersuchung notwendig. Bestehen Entzündungen an den vorhandenen Zähnen, müssen diese vorbehandelt werden. Das Gebiss sollte weitgehend saniert sein, damit keine Entzündung auf die Implantate übertragen wird. In der ausführlichen Beratung besprechen wir mit Ihnen im Detail, wie die neuen Zähne aussehen sollen, damit ihre Vorstellungen und Bedürfnisse erfüllt werden.

Wie wird ein Implantat eingesetzt?

Eine Implantatbehandlung kann unter Lokalanästhesie, Sedierung oder Vollnarkose erfolgen.
Vereinfacht gesagt wird mit einem kleinen Schnitt ins Zahnfleisch im Kieferknochen ein Bett für die neue Zahnwurzel geschaffen. Je nach Knochenbeschaffenheit geschieht dies durch unterschiedliche Methoden. Das Implantat wird dann in der Regel in dieses Bett eingesetzt und die Schleimhaut anschließend vernäht.
Wenn vor der Behandlung zu viel Knochensubstanz resorbiert wurde, muss eine Verdichtung oder in bestimmten Fällen eine Verpflanzung des Knochens an der Implantationsstelle vorgenommen werden.
Die Nahtentfernung erfolgt nach 7 bis 10 Tagen. Sie bekommen von uns eine Krankmeldung.
Gelegentlich ist es sinnvoll, eine medikamentöse Begleittherapie mit Antibiotikum und Schmerzmitteln durchzuführen.

Wann wird das Implantat eingesetzt?

In seltenen Fällen können verlorene Zähne sofort mit einem Implantat versorgt werden. Wenn aber ein entzündlicher Prozess den Zahnverlust verursachte, muss die vollständige Heilung abgewartet werden. Dies dauert in der Regel 6 bis 8 Wochen. Zur Unterstützung eines bestmöglichen Heilungsverlaufs setzen wir in der Gewebechirurgie den Dental-Laser ein.
Welche Risiken bestehen?

Grundsätzlich gibt es bei einer Implantatbehandlung die normalen Risiken einer operativen Zahnbehandlung. Dazu gehören Entzündungen, Schwellungen, Nachblutungen oder die Ausbildung eines Blutergusses. In sehr seltenen Fällen kann es im Seitenzahnbereich des Unterkiefers zu einer meist vorübergehenden Störung des Nervs kommen. Extrem selten ist die dauerhafte Störung des Unterkiefernervs, der das Kinn und die Unterlippe versorgt. Schmerzen können durch die Einnahme eines geeigneten Schmerzmittels vollständig beherrscht werden.
Nach der Einheilphase können entzündlich bedingte Knochenverluste am Implantat zum Implantatverlust führen, dies ist jedoch die Ausnahme. Als Risikofaktoren gelten: Mangelhafte Mundhygiene, starker Tabakkonsum und eine uneingestellte Zuckerkrankheit.

Wann werden die Implantate mit „neuen Zähnen“ versorgt?

Implantate gehen einen sehr festen Verbund mit dem Kieferknochen ein. Damit dies geschieht, müssen sie ungestört und unbelastet im Kieferknochen einheilen können. Diese Einheilphase ist sehr wichtig und dauert 3 bis 6 Monate – je nach Knochenbeschaffenheit. Sie werden für diese Zeit mit einem Provisorium versorgt.
Nur in seltenen Fällen (wenn z.B. mehrere Implantate mit einem Steg verblockt werden) können Implantate sofort mit einer festsitzenden, herausnehmbaren Versorgung prothetisch versorgt werden.
Wie lange halten Implantate?

Wir beraten, Sie entscheiden

Gerne beraten wir Sie individuell und ausführlich in unsrer Praxis. Wir freuen uns, wenn wir erfahren dürfen, weshalb sich ein Patient für die Implantologie interessiert. So haben wir die Möglichkeit, besonders individuell auf Ihre Bedürfnisse einzugehen.
Frau Dr. Oberhansl, Fachzahnärztin für Oralchirurgie besitzt die Expertise sehr vieler gesetzter Implantate, auch in anatomisch schwierigen Situationen. Dies verspricht Ihnen größtmögliche Sicherheit und Komfort, während und nach der Implantation. Frau Dr. Oberhansl, M.Sc. ist auf implantologische Behandlung spezialisiert und nimmt sich Zeit für eine eingehende Beratung.